Die Freiheit in ihrem Lauf, halten weder NSA noch Stasi auf

Das ist eine Botschaft an euch korrupte Politiker, Geheimdienstler, Militärs und andere Feinde freiheitlicher Gesellschaften.

Niemand lässt sich auf Dauer einsperren. Weder in ein Land, noch in ein System und schon gar nicht durch Überwachung. Egal was ihr macht, irgendwann befreit sich jedes Volk und nimmt sich die Freiheit frei zu sein.

Via morgenpost.de – Online-Film zeigt dramatischen Fluchtversuch aus Ost-Berlin

Erbarmungsloses Schicksal

Stell dir vor du kaufst dir einen Aston Martin und musst dann damit in die Werkstatt, weil der chinesische Zulieferer minderwertiges Plastik ins Gaspedal eingebaut hat …

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Die Geschichte wiederholt sich auch immer schneller

Nur 24 Jahre später können die Texte auf den alten Plakaten wiederverwendet werden.

ddr-wehrt-euch

Via daMax

Flach gelegt

Es ist gerade etwas ruhig hier im Blog. Weil mich nämlich ein mächtig ambitiöser Virus flach gelegt hat. Allein heute musste ich schon fünf Mal vom Boden aufstehen, weil er mich vom Sofa schüttelte. Damit das nicht noch einmal passiert, gehe ich jetzt in Bett. Und schlafe mich gesund.

Möge das Immunsystem mit euch sein.

Mach’s gut, Pete!

Where Have All the Flowers Gone?

Pete Seeger bei Wikipedia

Schrei nach Berlin

Donnerstag, 27. Februar 2014

Vor vier Wochen sah es so sah aus, als hätte der NDR mit dem Interview mit Edward Snowden einen Coup gelandet. Es war das erste TV-Interview mit dem Whistleblower, der die Machenschaften der Geheimdienste der westlichen Welt öffentlich machte und seither auf der Flucht vor den us-amerikanischen Behörden ist.

Aber es sah eben nur aus wie ein Coup. Denn der NDR konnte die Möglichkeiten, die diese Interview mit sich brachte, nicht nutzen, weil Struktur und Organisation des öffentlich-rechtlichen Dickschiffes zu verworren und vor allem viel zu behördlich sind. Damit blieb der Zugriff auf das Interview mit Edward Snowden auf Deutschland begrenzt, gleichwohl es auf Englisch geführt wurde und internationale Beachtung fand.

Die Politik äußerte sich dazu, wie zu erwarten war, nicht wesentlich. Weder zur Farce mit dem NDR, noch zu dem Interview mit Edward Snowden. Nach nur zwei Wochen war die Aufregung vorbei und alles lief wieder seinen gewohnten Gang.
Bis eine junge Geburtstagsgesellschaft politisch miteinander zu diskutieren begann und in Bierlaune eine Wette abschloss, die sich seither als Idee wie ein Virus über das gesamte Land ausbreitet und täglich mehr und mehr Mitmacher findet.

Seit knapp zwei Wochen öffnen sich jeden Abend, Punkt 20 Uhr, wenn die Tagesschau beginnt, im ganzen Land Türen und Fenster und es ertönt tausendfach fünf Mal hintereinander der mittlerweile als “Schrei nach Berlin” betitelte Ruf:

Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!
Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!
Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!
Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!
Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!

Was die Jungs und Mädels auf der Feier einte ist die Wut über den Überwachungsskandal und der politische Umgang damit. Sie fühlen Solidarität für Edward Snowden, den sie als Held betrachten und um dessen Schicksal sie fürchten. Hoch und runter wurde diskutiert, wie sie dem Whistleblower wohl helfen könnten, ab wann Widerstand gerechtfertigt sei und wie eine Notwehr gegen den Staatsapparat, von dem sie sich verraten und verkauft fühlen, aussehen kann und darf.

Sie wussten, dass die eigene Existenz gefährdende Harakiri-Aktionen nicht in Frage kommen, aber eben auch, dass herkömmliche Aktionen wie Demos und Petitionen zu nichts führen würden, und schon gar nicht im Winter. Also beschlossen sie etwas zu tun, was ihr Leben nicht zerstören würde und bei dem sie sich im schlechtesten Fall höchstens zum Affen machten. Sie wetteten.

Jeden Abend, Punkt 20 Uhr, wenn die Tagesschau beginnt, sollten sie aus dem Fenster, der Tür, im Park oder auf der Straße fünf Mal “Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!” rufen. Dabei sollten sie sich filmen und das Video noch am selben Abend ins Netz stellen und in ihren sozialen Medien teilen. Das Ganze 14 Tage lang. Wer es nicht durchhalten würde, müsste zur nächsten Fete eine Kiste Bier mitbringen. Das war der Einsatz.

Mittlerweile hat die Fete stattgefunden. Freibier gab es aber nicht. Alle haben durchgehalten und ihre Forderungen an die Regierung in Berlin auf den Weg geschickt. Hallte am Anfang noch gelegentlich “Ruhe” und “Schnauze” wider, wurden es nach ein paar Tagen immer mehr, die mitriefen.
Heute abend, Punkt 20 Uhr, wird der “Schrei nach Berlin” wieder ertönen. Tausendfach. Fünf Mal hintereinander. Im ganzen Land: “Gegen Überwachung! Asyl für Edward Snowden!”

Die Regierung in Berlin wird sich bald entscheiden müssen, wen sie lieber verlieren wollen. Ihre zweifelhaften Verbündeten in den USA. Oder die vielen Rufer im eigenen Volk.

Freitagsfeierabendzappelei

Eigentlich bin ich ja bemüht, jedes Mal einen anderen DJ für die Freitagsfeierabendzappelei die Platten bauen zu lassen. Eigentlich. Nur bin ich manchmal halt wie das Fernsehen und muss wiederholen. Nicht den Mix, aber den DJ, wobei ich dazu sagen will, dass ich das mit jedem einzelnen in meiner kleinen und feinen Sammlung Mixes tun könnte und ganz bestimmt auch machen werde.

Ich selbst hatte gedacht, dass das Wiederholen noch eine Weile auf sich warten ließe. Aber da wusste ich noch nicht, dass Sam La Locura, also jener, der wie ich voll aufs Saxophon abfährt, diese Woche einen neuen Mix gebastelt hat, der genau meine Zappelgene anspricht – und mich zappeln lässt.

Wem die Freitagsfeierabendzappelei vom Jahresanfang gefallen hat, wer keine Angst vor Takt bei gleichzeitigem Vorhandensein von Melodie hat, der muss sich diesen Mix auf die Ohren klatschen. Und zwar gaaanz laut!

S’ is ja schließlich Freitach, ne!?

Sam La Locura bei soundcloud
Sam La Locura bei YouTube
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Schaut euch mal die Playlist an und was für illustre Namen sich da tummeln…  Diesen Beitrag weiterlesen »

Kampf gegen den Terrorismus

Der liebe Veit hat mal wieder einen Artikel rausgehauen, bei dem ich jeden Satz x-fach unterschreiben kann, unterschreiben muss.

Ihr solltet das auch tun. 

Kampf gegen den Terrorismus. Schon mal drüber nachgedacht?

Videoüberwachungen an Plätzen und Straßen – Kampf gegen den Terrorismus.

Daten auf Vorrat zu speichern. Schnüffeleien auf Festplatten zu sperren, weil dem Gutmenschen von heute morgen ja die Eckzähne des Bösbuben wachsen könnten – Kampf gegen den Terrorismus.

Unbemannte Flugobjekte, bewaffnet wie Schwarzenegger in seinen trübsten Film-Zeiten. Angriffe auf harmlose Zivilisten – Kampf gegen den Terrorismus.

Unterstützung für das Assad-Regime in Syrien – Kampf gegen den Terrorismus.

Keine Unterstützung für das Assad-Regime in Syrien – Kampf gegen den Terrorismus.

Einmarschieren in Irak und Afghanistan – Kampf gegen den Terrorismus.

Truppenabzug aus Irak und Afghanistan – Kampf gegen den Terrorismus.

Aber was, bittschön, ist das: Terrorismus? Terrorismus ist eine begründende Erklärung, die jede Erklärung überflüssig macht. Wir dürfen uns selbst ein Bild phantasieren. Ganz nach individueller Lage im Denkhirn. Der Terrorist auf der Königsstraße könnte ein Islamist sein. Oder ein Nazi. Oder ein Ausflügler, der zuhause Wertstoffe in den Restmüll-Eimer tritt. Unsere Innenminister äußern sich dazu nicht. Kampf gegen den Terrorismus – reicht völlig.

Terrorismus – ein Terminus schillernder als das leistungsstärkste Chamäleon. Und viel älter als mancher denkt. 1945 unterstützten die Amerikaner Vietnam im Krieg mit Japan. Kampf gegen den Terrorismus. Noch im gleichen Jahr schlugen sich die Vereinigten Staaten auf die Seite der Franzosen, die die Freiheitsbewegung der Vietnamesen bekriegten. Kampf gegen den Terrorismus.

Mit Saddam Hussein wider den Iran – Kampf gegen den Terrorismus.

Gegen Hussein im Irak – Kampf gegen den Terrorismus.

Dazwischen so was Srebrenica – Kampf gegen den Terrorimus. Aus jeder Sicht der Dinge.

In den modernen Kriegen kommen auf zwei tote Soldaten acht Zivilisten. Alte Menschen, junge, Frauen, Männer. Was die Demographie halt so hergibt. Im Ersten Weltkrieg waren die Verhältnisse noch umgekehrt.

Kampf gegen den Terrorismus – das ist meistens wenn die Kassen der Büchsenmacher klingeln. Und wenn die, die beschützt werden sollen, mit ihrem Blut bezahlen.

Studien machen dumm oder schlau, wer weiß das schon genau

Bloggerkollege Nömix von aus Österreich hat mal wieder ein paar Schlagzeilen zusammengeklebt, die ganz viel nichts sagen.

SchlauDumm

Womit bewiesen ist, dass jeder alles ohne Konsequenzen sagen und schreiben kann. Vielleicht ist das die große Errungenschaft der modernen Zeiten. Das alles immer gleichzeitig richtig und falsch ist. Konfuzius würde es wohl freuen. Den modernen Zeiten nützen tut es aber nicht.

Vielen Dank Nömix!

Freitagsfeierabendzappelei

Meine Güte, beinahe hätte ich vergessen, dass heute Freitag ist. Aber zum Glück haben mich die Entzugserscheinungen noch rechtzeitig genug daran erinnert, dass heute noch gezappelt werden muss.

Dumm ist nur, dass ich euch schon wieder nichts über die DJ’s erzählen kann. Lust dazu hätte ich zwar schon, aber leider fehlt die Zeit Google zu nerven und nachzuschauen. Klingande heißen die Beiden, Franzosen sind sie und ihre Mixes machen vor allem eines: Gute Laune!

Damit ihr nicht denkt, dass ich euch hier was vom Pferd erzähle, mal ein paar Fakten zum Mix, wenn’s schon nicht für die DJ’s reicht.

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Stand jetzt.

Noch Fragen? Nicht? Na dann los jetzt, zappeln, aber flott! Und scheiß drauf, dass da Summertape steht. Irgendwo ist ja immer Sommer. Spätestens wenn ihr euch warm gezappelt habt, ist er auch bei euch. Der Sommer. Hach…

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Für die Neugierigen unter euch, hier die Playlist:  Diesen Beitrag weiterlesen »